Samstag, 17. März 2012

Berliner Wohnungspolitik weiterhin ohne Politik-Besserung vorerst »nicht ausgeschlossen«

Quelle:jungewelt.de

"Gebaut wird vorerst nicht

Berlins SPD/CDU-Senat tritt auf die Bremse: Bis Mitte 2013 tut sich im preisgünstigen Wohnungsneubau gar nichts


 »Bauen, bauen, bauen«, lautet der Schlachtruf, der vom neuen SPD/CDU-Senat seit dem Abschluß der Koalitionsvereinbarung vor vier Monaten zu hören ist. Denn zum Scherbenhaufen, den die SPD-Linke-Koalition am Ende ihrer zehn Jahre andauernden Regierungszeit hinterlassen hat, gehört eine handfeste Versorgungslücke im Bereich preisgünstiger Wohnungen.   
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 liegt der Wohnungsneubau seit Mitte der 1990er Jahre nahezu brach.
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Nun steht die neue Landesregierung aufgrund der Versäumnisse vor dem Problem, der in einzelnen Marktsegmenten bereis existierenden Wohnungsnot begegnen zu müssen. »Warum, wovon, für wen und wo?« Diese Fragen stellten sich deshalb am Mittwoch abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Stadt im Gespräch – Berlin im Wandel« in der Berliner Urania Akteure der Wohnungswirtschaft, von Mieterorganisationen, Architekten und Vertretern der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
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 Der Vertreter des Berliner Mietervereins, der für den Vorrang einer sozialen Wohnraumversorgung für Bedürftige plädierte, warnte: »Berlin muß sich befreien von der Last der Diskussion des alten Fördersystems, sonst kommen wir nie zu Förderprogrammen.« ...
Reiner Nagel, Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, dämpfte die Erwartungen sowohl auf dem Podium als auch im Publikum. So räumte der Senatsvertreter ein, daß sich aufgrund der ohnehin regen Bautätigkeit – allein 7500 Baugenehmigungen im Jahre 2010 – die vom Senat ins Visier genommenen 6000 Neuerstellungen pro Jahr »praktisch von selbst bauen. Allerdings, räumte er ein, im Luxussegment. Untätig wolle die Koalition aber nicht bleiben. Bauaktivitäten der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften seien »nicht ausgeschlossen«. 
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1 Kommentar:

  1. Und dabei ist es längst überfällig. Berlin platzt doch jetzt schon aus allen Nähten und neue Leute finden nur noch sehr schwer Wohnungen in Berlin!

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