Freitag, 9. März 2012

Berliner JobCenter kürzten im letzten Jahr bei rund 26.000 Familien die Mieten

Quelle:berlinerumschau

"Sozialsenator Czaja sieht keine Notwendigkeit für Moratorium gegen Zwangsumzüge

Der Berliner Senat hält an der umstrittenen Praxis fest, Mieten von Hartz IV-Betroffenen auf die in der Ausführungsverordnung Wohnen angegebenen Höchstsätze kürzen zu lassen. Ein Moratorium sei "nicht erforderlich", so Sozialsenator Mario Czaja (CDU) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Zuvor war bekannt geworden, daß die Berliner JobCenter alleine im vergangenen Jahr bei rund 26.000 Familien die Mieten gekürzt haben. Bezirkspolitiker hatten am Mittwoch einen Stopp dieser Entwicklung gefordert. Aus Sicht Czajas besteht dagegen kein Grund zum Handeln. ...

 Am Mitwoch hatten die Sozialstadträte von Mitte, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg - Stephan von Dassel, Bernd Szczepanski und Sibyll Klotz (alle Grüne) – angesichts der hohen Zahl gekürzter Hartz IV-Mieten Alarm geschlagen. Insbesondere neue Mietwohnungen mit Preisen unterhalb der AV-Grenzen ließen sich mittlerweile "an einer Hand abzählen", so von Dassel. ...


Auch nach Ansicht von Rainer Wild vom Berliner Mieterverein ist "im Grunde kein Markt mehr für diese Menschen vorhanden". ... "

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