Freitag, 22. Oktober 2010

Kiezspaziergang (31.10.) gegen steigende Mieten im Oktober!!!

Auch 36 gegen Mieterhöhung ist dabei beim flotten Dreier gegen die Gentrifizierung in unseren Kiezen!

Die Kie­zin­itia­ti­ven Karla Pap­pel (Kun­ger­kiez, Alt-​Trep­tow), Schil­ler­kiez (Neu­kölln) und Rei­chen­ber­ger Kiez (Kreuz­berg) be­rei­ten zu­sam­men mit Stei­gen­de Mie­ten stop­pen! eine Reihe von Kiez­ver­an­stal­tun­gen für die zwei­te Ok­to­ber­hälf­te vor. Es geht dabei darum, deut­lich zu ma­chen, dass die stei­gen­den Mie­ten und so­zia­len Aus­gren­zungs­pro­zes­se in den ein­zel­nen Kie­zen keine iso­lier­ten Pro­ble­me dar­stel­len, son­dern dass es Ur­sa­chen gibt, die ge­mein­sam be­kämpft wer­den soll­ten.
[...]

Die Termine:
Sonn­tag 17.​10., 14 Uhr, Stadt­bi­blio­thek (Karl-​Kun­ger/Wil­den­bruch­stra­ße, Alt-​Trep­tow)
Sonn­tag 24.​10., 14 Uhr, Lunte (Wei­se­str. 53, Neu­kölln)
Sonn­tag 31.​10., 14 Uhr, Ohlau­er Brü­cke (Kreuz­berg)


Auf dem Blog von "Steigende Mieten Stoppen" der komplette vorläufige Text!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Mittwoch (27.10.) zur BVV: Mietsteigerungen im Reichenberger Kiez stoppen!

Hier ein Mobilisierungsaufruf für die BVV Friedrichshain-Kreuzberg am 27.10.2010:

In Kreuzberg und besonders im Reichenberger Kiez explodieren seit Jahren die Mieten. Nun soll es auch die Reichenberger Straße 63a treffen. Als Ergebnis der Hausbesetzungen Ende der 80er Jahre gab es für die Bewohner_innen dieses Hauses lange Zeit Wohnraum zu vergleichsweise günstigen Preisen: Schüler_innen, Studierende, Arbeitslose, prekär Beschäftigte und Familien konnten sich die Mieten hier noch leisten. In anderen Häusern in Kreuzberg ist ist das schon lange nicht mehr so.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will nun die Gesamtmieten in Vorderhaus und Seitenflügel um bis zu 25% erhöhen. Gleichzeitig will er den Mietvertrag mit dem Hausprojekt im Hinterhaus aufkündigen.

Dagegen wehren wir uns!

Am 27. Oktober wollen wir gemeinsam mit allen Betroffenen zur BVV in das Rathaus Kreuzberg ziehen und zeigen, dass uns leere Versprechungen nicht genug sind.
Organisiert euch und vernetzt euch!

Sa., 24.10.2010, 15 Uhr Infoveranstaltung mit Suppe und Heißgetränken vor der Reichenberger Str. 63a

Mi., 27.10.2010 15h: Treffen vor der Reichenberger Str. 63a zur gemeinsamen Fahrt zur BVV 16:30h: Treffpunkt vor der Yorckstr. 4-11 (U-Bhf. Mehrindamm)

Sozialer Wohnungsbau statt Carlofts!!!

Freitag, 15. Oktober 2010

Kiezversammlung (2.11.) für den Kotti-, Heini-, Oranienplatz- & Bethanien-Kiez

Dienstag, 2.11.10, 20 Uhr
NewYorck im Bethanien (Südflügel, Mariannenplatz 2a)

"Während in Kreuzberg die Mieten explodieren, Wachschutz und Polizei drangsalieren, immer mehr Menschen verdrängt werden, sieht es mit dem Widerstand dagegen bislang eher etwas mau aus. In Reiche-, Wrangel- und Gräfekiez gibt es Ansätze zu kontinuierlich arbeitenden Stadtteil- Gruppen, genauso wie in den angrenzenden Gebieten Alt-Treptow und Neukölln (Schillerkiez). Aber was ist rund um Kotti und Heinrichplatz, O-Platz und Bethanien?
Auch und gerade hier explodieren die Mieten für Wohnungen und Gewerberaum, kommt es fast täglich zu massiven Polizeieinsätzen am Kotti, sind die Nächte mittlerweile mehr durch den schwarzgekleideten Wachschutz der Immobilienfirmen bestimmt als durch uns. Aktionen bleiben bislang vereinzelt und temporär: eine Umsonstladeneröffnung am Heinrichplatz, die trotz grosser Unterstützung durch die Anwohner_innen nach einigen Stunden geräumt wird, ein Transpi gegen steigende Mieten an einem Haus in der Waldemarstrasse, das ein sofortiges Schreiben der Hausverwaltung mit der Drohung der fristlosen Kündigung nach sich zieht, gelegentliche Demos (oft mehr auf die MediaSpree-Problematik bezogen als auf die konkrete Situation in unserem Kiez).
Wir finden das schade, und möchten hiermit alle rund um Kotti und Heinrichplatz, Oranienplatz und Bethanien lebenden und arbeitenden Menschen zu einem Gründungstreffen für eine in Zukunft regelmässig tagende Kiez-Versammlung einladen.
... "
vollständige Einladung hier

Freitag, 8. Oktober 2010

De­mons­tra­ti­on für eine Stadt für alle am 9.10.

Aus einer Mauer wur­den tau­send Zäune

De­mons­tra­ti­on für eine Stadt für alle.

Es ist un­über­seh­bar: Im Be­zirk Fried­richs­hain-​Kreuz­berg sind die Mie­ten bei Neu­ver­mie­tung so hoch wie in kei­nem an­de­ren Ber­li­ner Be­zirk, und Men­schen mit ge­rin­gem Ein­kom­men wer­den aus in­ner­städ­ti­schen Lagen ver­drängt. Wer heute noch mit einem güns­ti­gen Miet­ver­trag aus­ge­stat­tet ist, bei dem oder der kann schon mor­gen ein Schrei­ben der Ver­mie­ter_in­nen im Brief­kas­ten lie­gen: Mie­ter­hö­hung, Lu­xus­sa­nie­rung, Um­wand­lung in Ei­gen­tums­woh­nun­gen – der Druck wächst und die Po­li­tik schaut zu und schafft die Stru­ku­ren, in­ner­halb derer sich der Im­mo­bi­li­en­markt der­art frei ent­fal­ten darf.

Vor zwan­zig Jah­ren stand die Mauer noch und trenn­te Ber­lin ent­lang des Spree­ufers. Statt einer Mauer ste­hen dort jetzt tau­send Zäune. Die Chan­ce, das Spree­ufer für alle Men­schen zu öff­nen, wurde nicht wahr­ge­nom­men. Statt­des­sen ist das Ufer heute weit­ge­hend pri­va­ti­siert und mit kom­mer­zi­el­len Ob­jek­ten be­baut.
Wir als An­woh­ner_in­nen haben davon nichts, wenn O2 mit einem rie­si­gen Schild seine Exis­tenz be­wirbt oder La­bels sei­nen drit­ten Bü­ro­kom­plex er­öff­net.
Schlim­mer noch: Wir lei­den unter den stei­gen­den Mie­ten und den fol­gen­den Ver­drän­gun­gen! Denn so­lan­ge Stadt ka­pi­ta­lis­tisch or­ga­ni­siert und Woh­nun­gen über einen Markt ver­teilt wer­den, kann es keine Stadt für alle geben.

Zäune ab­bau­en, Ho­tels öff­nen.

Am Spree­ufer wird ge­ra­de die denk­mal­ge­schütz­te Eis­fa­brik ab­ge­ris­sen, neben dem Al­li­anz-​Turm sol­len wei­te­re Car­lofts für Su­per­rei­che ent­ste­hen und am Ost­ha­fen ist das nächs­te Pro­jekt in Pla­nung und die­ser Klotz soll auch noch den Namen „Große Frei­heit“ tra­gen.
Fried­richs­hain-​Kreuz­berg ist als Be­zirk be­liebt, die Po­li­tik und die In­ves­to­ren ent­de­cken ihn als Pro­fit­mög­lich­keit. Immer mehr zah­lungs­kräf­ti­ge Be­su­cher strö­men durch die Kieze. Für die Reichs­ten die­ser Tou­ris­ten wurde das nhow-​Ho­tel (Preis ab 170 Euro pro Nacht) ge­baut und wird nun am 13. No­vem­ber er­öff­net.
Wir for­dern: Be­zahl­ba­ren Wohn­raum für alle statt Lu­xus­sui­tes für we­ni­ge.
Be­tei­ligt euch an den Pro­tes­ten !
Schaut der Ent­wick­lung nicht ta­ten­los zu !
De­mons­tra­ti­on am Sams­tag, den 9. Oktober
Auf­takt: 16 Uhr Kott­bus­ser Tor